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	<title>Neun Kelche</title>
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	<pubDate>Wed, 27 May 2026 15:15:43 +0000</pubDate>
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		<title>Front page</title>
				
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		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 12:12:18 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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		<title>Information</title>
				
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		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 12:12:19 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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		<description>Projektraum Neun Kelche



&#60;img width="5633" height="3755" width_o="5633" height_o="3755" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/3698d803ddcdf646e77deccf91a18a1a01020ef8dcd94980bbd4bb4b49d5fc76/CollectiveNotes_guests_Schmick_Dittrich_3.jpg" data-mid="184492088" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/3698d803ddcdf646e77deccf91a18a1a01020ef8dcd94980bbd4bb4b49d5fc76/CollectiveNotes_guests_Schmick_Dittrich_3.jpg" /&#62;Neun Kelche ist ein von Kira Dell und Laura Seidel kuratierter Projektraum am Pasedagplatz in Berlin-Weißensee. Im Mai 2024 kam die Künstlerin Neda Naujokaitė im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und als Assistenzkuratorin zum Team hinzu, im Mai 2026 die Kunsthistorikerin Gina Ruhlandt als Projektassistenz.
Seit Anfang 2021 finden hier lokale Künstler*innen einen Raum für Austausch und Begegnung. Das Programm wird aus der Nachbar*innenschaft heraus gestaltet und in Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene weiterentwickelt. Neun Kelche arbeitet hauptsächlich mit FLINTA*-Künstler*innen zusammen. In Solo- oder Duo-Ausstellungen entstehen ortsspezifische Installationen, die performativ oder mit Film/Video/Sound erweitert werden. 
Unsere kuratorische Arbeit baut auf einer grundsätzlich machtkritischen und intersektionalen Perspektive auf. Thematisch fokussieren wir dabei insbesondere Utopien der planetarer Koexistenz menschlicher und nicht-menschlicher Agent*innen, Ideen von kollektiver Liebe, gesellschaftliche Perspektiven auf Elternschaft, autotheoretische Methoden in der bildenden Kunst und die Handlungspotentiale von künstlerischen Materialien. Anstatt ein starres kuratorisches Programm vorzugeben, werden in einem kollaborativen Aushandlungsprozess und in vertieften Atelierbesuchen thematische Überschneidungen mit Künstler*innen gesucht und die Ausstellungen daraus gemeinsam entwickelt. Das Team von Neun Kelche setzt sich kritisch mit den Arbeitsstrukturen im Kunstbetrieb auseinander und der Ausgangspunkt der kuratorischen Arbeit ist stets eine transparente, im Voraus geklärte Finanzierung. Durch langfristige Zusammenarbeit mit Projektpartner*innen möchte Neun Kelche als Initiative schnelllebigen Arbeitsstrukturen entgegenwirken. 

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

Laura Seidel und Kira Dell sind Gründerinnen und Leiterinnen vom Projektraum Neun Kelche. Beide sind freiberuflich als Kuratorinnen tätig, seit Anfang 2018 vorrangig als kollaboratives Duo.

Kira Dell ist Kuratorin, Autorin und Kulturmanagerin. Sie studierte Kunst- und Bildgeschichte sowie Kulturanthropologie an der Universität Hamburg, Humboldt-Universität zu Berlin und EHESS, Paris. Während des Studiums arbeitete sie seot 2010 als freie Kunstvermittlerin, u. a. in den Deichtorhallen, Hamburg, in der Hamburger Kunsthalle und in der Deutsche Bank Kunsthalle, Berlin. Von September 2016 bis April 2021 war Kira Dell beim Goldrausch Künstlerinnenprojekt tätig, ab Juni 2018 in der Rolle der Projektkoordinatorin. Von 2022-2024 war sie Projektmanagerin bei Das NETTZ gGmbH, einer Vernetzungsstelle gegen Hassrede und Desinformation. Seit 2016 realisiert sie als freie Dozentin Seminare und Workshops an unterschiedlichen Kunsthochschulen und Bildungseinrichtungen, wie dem bbk Bildungswerk, Kreativ Kultur Berlin oder an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Zudem ist Kira Dell seit 2016 als freie Kuratorin tätig und betreibt gemeinsam mit Laura Seidel seit April 2021 den Projektraum Neun Kelche in Berlin-Weißensee. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf kollaborativem Kuratieren, planetaren Perspektiven, künstlerischen Arbeitsverhältnissen und Selbstentwürfen sowie machtkritischen und performativen Strategien in der zeitgenössischen Kunst. Seit März 2026 ist sie Projektmanagerin bei Weiter Schreiben und Pipe Up!. Kira Dell hat eine Tochter.

Laura Seidel ist Kuratorin und Kunstvermittlerin. Sie studierte Kulturanthropologie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und an der Freien Universität Berlin. Seit 2015 ist sie als freie Kunstvermittlerin tätig, u.a. in den KW Institute for Contemporary Art, Berlin, in der Julia Stoschek Collection, Berlin, und DAS MINSK, Potsdam. Von 2019 bis 2022 moderierte sie die monatliche Gesprächsreihe Shell we Talk? im Zentrum für Aktuelle Kunst, Berlin. Von 2017 bis 2019 verantwortete sie die Kommunikation und Textproduktion des Künstlerstudios Julius von Bismarck. Im Anschluss arbeitete sie von 2019 bis 2020 als direktoriale Assistenz und Supervisorin in der Julia Stoschek Collection Berlin. Sie kehrte 2022 zurück in das Studio Julius von Bismarck und leitet dieses seit 2023. Gemeinsam mit Kira Dell arbeitet Laura Seidel seit 2018 als kuratorisches Duo und setzt kollaborativ Ausstellungen an wechselnden Orten um. Seit April 2021 betreiben sie gemeinsam den Projektraum Neun Kelche in Berlin Weißensee. Zudem ist Laura Seidel seit 2020 Mitglied und Kuratorin des Kollektivs CCCCCOMA Berlin. In ihrer kuratorischen Praxis fokussiert Laura Seidel die Zusammenarbeit mit FLINTA Künstler:innen, Arbeitsstrukturen des Kunstbetriebs, planetare Perspektiven und intersektionale Ansätze in der zeitgenössischen Kunst.
TEAM
Künstlerin Neda Naujokaitė ist seit Mai 2024 Teil des Teams von Neun Kelche. Vorher absolvierte sie von Januar-April 2024 ein Praktikum bei uns. Sie ist verantwortlich für die Bereiche Pressearbeit und Kommunikation und ergänzt das Team als Assistenzkuratorin. Von 2019 bis 2023 studierte sie an der Kunstakademie Vilnius und absolvierte 2021-22 einen Erasmus-Austausch am ArtEZ University of the Arts (BEAR-Programm) in den Niederlanden. Neda stellt ihre künstlerischen Arbeiten seit 2016 in verschiedenen Gruppenausstellungen und Projekten aus. 2023 hatte sie ihre erste Einzelausstellung in der VDA Gallery Akademija. Im selben Jahr schloss sie ihr Studium mit einer Ausstellung Inside/Outside in der Galerie VARTAI ab. Neda ist Malerin, arbeitet aber auch mit Video und Sound. In ihrer Arbeit visualisiert sie statische und dynamische sowie innere und äußere Motive. Sie interessiert sich besonders dafür, wie bestimmte visuelle Fragmente, z. B. Reflexionen von Wolken auf der Oberfläche von Autos oder Nicht-Orte wie Straßen und Autobahnen, Erinnerungen an vergangene Orte hervorrufen können. Hierbei sind die Themen Ähnlichkeiten und Klassismus sowie das komplexe Zusammenspiel zwischen persönlichen und zwischenmenschlichen Erfahrungen der Fokus von Nedas Arbeit. Sie interessiert sich für Projekträume, die sich auf Gemeinschaft, Verbindung, Experiment und nicht-hierarchisches Arbeiten konzentrieren. 2025 war Neda Teil des Projektteams von TROPEZ, dieses Jahr stellt sie dort aus.&#38;nbsp;
Kunsthistorikerin Gina Ruhlandt ist seit Mai 2026 Teil des Teams von Neun Kelche. Sie studiert Kunst- und Bildgeschichte sowie Philosophie im Master an der Humboldt-Universität zu Berlin und absolvierte 2023 einen Erasmus-Aufenthalt an der Université Paris Nanterre.
Seit 2022 ist sie als freie Kunstvermittlerin für die Schering Stiftung tätig und war unter anderem in der Techne Sphere Leipzig aktiv. Kuratorische und organisatorische Praxiserfahrungen sammelte sie im Rahmen von Praktika an den KW Institute for Contemporary Art, Berlin, sowie im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und durch ihre zweijährige Mitarbeit in der Kleinen Humboldt Galerie.

In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Repräsentation und Sichtbarkeit in der visuellen Kultur, insbesondere im Kontext queer-feministischer Kunstgeschichte. Ihr Interesse gilt Perspektiven, die gängige Sichtweisen hinterfragen und den Fokus auf weniger beachtete Erfahrungswelten richten, sowie kuratorischen Praktiken, die diese Positionen in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen kontextualisieren.



FOTOGRAFIE&#38;nbsp;
Dorothea Dittrich, Alena Schmick&#38;nbsp;


	
		
		
	
	
		
			
				
					
Gefördert durch Kultur Räume Berlin – Bündnis Raum für künstlerische Arbeit
der Freien Szene.

&#60;img width="500" height="500" width_o="500" height_o="500" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d6e92b1160bdb5b4cf51fc7facdd16ef83e8dbe09cac6a3829dc6af4fccbb7f6/KRB_Logo_RGB_Logo_gefordert.jpg" data-mid="181437982" border="0" data-scale="28" src="https://freight.cargo.site/w/500/i/d6e92b1160bdb5b4cf51fc7facdd16ef83e8dbe09cac6a3829dc6af4fccbb7f6/KRB_Logo_RGB_Logo_gefordert.jpg" /&#62;
Gefördert durch die Basisförderung&#38;nbsp;für freie Projekträume und –initiativen im Bereich Bildende Kunst von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhang.&#38;nbsp;
&#60;img width="3544" height="591" width_o="3544" height_o="591" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d2d87b600764a22afb8ed2418544e8017ee3d12d0220b991143a898a7338b6cf/b_sen_kugz_logo_de_h_pt_4c.png" data-mid="213633447" border="0" data-scale="54" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/d2d87b600764a22afb8ed2418544e8017ee3d12d0220b991143a898a7338b6cf/b_sen_kugz_logo_de_h_pt_4c.png" /&#62;

Der Projektraum Neun Kelche erhielt 2022 eine Infrastrukturförderung des FB Kunst und Kultur im Bezirksamt Pankow aus Mitteln des Bezirkskulturfonds des Landes Berlin.&#60;img width="1500" height="251" width_o="1500" height_o="251" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/143ca222f27cabc7767466efdf5c37478273fbff545d1579226e3eb4235950b5/ba_pa_afwuk_logo_h_rgb.png" data-mid="181438246" border="0" data-scale="53" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/143ca222f27cabc7767466efdf5c37478273fbff545d1579226e3eb4235950b5/ba_pa_afwuk_logo_h_rgb.png" /&#62;

Neun Kelche e.V,

	
		
		
	
	
		
			
				
					
						
Pasedagplatz 3-4 
(Zugang über “An der Industriebahn”)
13088 Berlin
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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Barrierefreiheit</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/Barrierefreiheit</link>

		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 15:35:35 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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		<description>&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;





















	

Barrierefreiheit


Adresse


 Die Adresse des
Projektraums ist Pasedagplatz 3-4,
13088 Berlin.


Der
Zugang erfolgt allerdings über die Straße „An der Industriebahn“. Sie erkennen
den Raum an den drei großen Schaufenstern und dem gelben 9K Sticker auf dem
Fenster.


Öffnungszeiten





Die Ausstellung ist während laufender Ausstellungen samstags von 15:00 bis 19:00 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Aktuelle Informationen zu Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie auf Instagram @neunkelche und auf unserer Website www.neunkelche.de. Sie können den Raum kostenlos betreten.





Anfahrt





Von der Tram- und Bushaltestelle Pasedagplatz gehen Sie um die Ecke des Gebäudes in die Straße „An der Industriebahn“. Sie erkennen den ebenerdigen Raum an den drei großen Schaufenstern und dem gelben 9K-Sticker auf dem Fenster.
 

 
&#60;img width="839" height="551" width_o="839" height_o="551" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/c61f3fb38ab61edd2aa98bb19b083929008a96afb0f5d83d01a090a2e2ead31b/Screenshot-2026-05-22-131144.png" data-mid="248637148" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/839/i/c61f3fb38ab61edd2aa98bb19b083929008a96afb0f5d83d01a090a2e2ead31b/Screenshot-2026-05-22-131144.png" /&#62;
Nächste
Haltestellen


Pasedagplatz




Tram:
12 Pasedagplatz ⇄ Am Kupfergraben
27 Pasedagplatz ⇄ Mahlsdorf-Süd
Bus:
X54 S+U Pankow ⇄ U Hellersdorf
156 S Storkower Str. ⇄ Stadion Buschallee/Hansastr.
158 Am Wasserturm / Michelangelostr. ⇄ S Buch
N50 U Tierpark ⇄ Französisch Buchholz Kirche 



Route von der Tramhaltestelle:
ca. 110 m vom Raum entfernt 
&#60;img width="693" height="646" width_o="693" height_o="646" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/9ff84161e28a3af62d69ed4645b750ab2a9cc156954a2ecb2b01960ed6f1be8b/Tram-stop-route.jpg" data-mid="228990160" border="0" data-scale="59" src="https://freight.cargo.site/w/693/i/9ff84161e28a3af62d69ed4645b750ab2a9cc156954a2ecb2b01960ed6f1be8b/Tram-stop-route.jpg" /&#62;
Route von der Bushaltestelle:
ca. 110 m vom Raum entfernt 









&#60;img width="658" height="616" width_o="658" height_o="616" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/a9bad8c5d4145eea5a10c1d5d5faf24f75186a123d7cca20a73f306d3db0eb59/Bus-stop.jpg" data-mid="228990159" border="0" data-scale="60" src="https://freight.cargo.site/w/658/i/a9bad8c5d4145eea5a10c1d5d5faf24f75186a123d7cca20a73f306d3db0eb59/Bus-stop.jpg" /&#62;
Parkplätze





Vor dem Projektraum gibt es einige Parkmöglichkeiten, diese sind jedoch begrenzt verfügbar. Direkt vor dem Projektraum befinden sich zwei Parkplätze für Rollstuhlnutzende. Wenn Sie bei Ihrer Ankunft Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte vor Ihrem Besuch – wir helfen Ihnen gerne weiter.





Barrierefreiheit
für Rollstuhlfahrende



Der Raum
verfügt über einen ebenerdigen, schwellenlosen Eingang, der einen einfachen
Zugang für Rollstuhlnutzende ermöglicht.



Die
Raumaufteilung erlaubt eine einfache Bewegungsfreiheit im gesamten Bereich.



Toiletten
Vor Ort stehen Toiletten zur Verfügung. Im hinteren Bereich des Projektraums befindet sich eine funktionierende Toilette, die für Rollstuhlnutzende geeignet ist. 

Weitere barrierefreie Toiletten befinden sich in der Nähe: 

Die nächstgelegene öffentlich zugängliche Toilette befindet sich in der Große Seestraße 2, 13086 Berlin. (650 m vom Raum entfernt)

Zwei barrierefreie Toiletten stehen außerdem im Motorwerk Berlin, An der Industriebahn 12, 13088 Berlin, zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie Motorwerk Berlin vorab, um die aktuelle Zugänglichkeit und Öffnungszeiten zu klären:
Telefon: +49 30 609874760
E-Mail: info@motorwerk.de
Entfernung: ca. 350 m vom Raum



Weitere barrierefreie öffentliche Toiletten in Weißensee:

-	Berliner Allee 155, 13086 Berlin; (1.3 km vom Raum entfernt)

- Berliner Allee 36, 13088 Berlin; (1,9 km vom Raum entfernt)

Weitere Informationen über barrierefreies Reisen in Berlin finden Sie unter www.mobidat.net.

Falls Sie weitere Fragen oder Anliegen haben, können Sie uns gerne unter neunkelche@gmail.com kontaktieren. Wir beantworten Ihre Fragen gerne und finden die beste Lösung für Ihren Besuch!


 





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		<title>Presse</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/Presse</link>

		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 17:21:33 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://neunkelche.de/Presse</guid>

		<description>&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;





















	

Presse




taz die tageszeitung, 18. Dezember 2025,&#38;nbsp;Die Hydra unserer Zeit&#38;nbsp;von&#38;nbsp;
Luca Klander
&#60;img width="1019" height="847" width_o="1019" height_o="847" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/c52763e62c89809af2e4128b3cc8a922db6a0a460bb72fc9fa579f317e6aa8c3/Screenshot-2026-05-22-133806.png" data-mid="248637712" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/c52763e62c89809af2e4128b3cc8a922db6a0a460bb72fc9fa579f317e6aa8c3/Screenshot-2026-05-22-133806.png" /&#62;

Berlin Art Link, 5. Dezember 2025,
Networks of Solidarity: ‘The Desire for Being Many’ von&#38;nbsp;Valentina Iancu

taz die tageszeitung,&#38;nbsp;

12. Juni 2025, Immer auf Kurs bleiben von Beate Scheder

KubaParis, 19.
February 2025, Featured exhibition, Bethan
Hughes and Dominique Hurth To
want the world in a glass hat.






&#60;img width="1898" height="968" width_o="1898" height_o="968" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/2fe33fc52aac49ae97ede560e1447284c51e60ee4ee4cbaed1ab7e1e8fbed786/Screenshot-2025-03-30-203319.png" data-mid="228991247" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/2fe33fc52aac49ae97ede560e1447284c51e60ee4ee4cbaed1ab7e1e8fbed786/Screenshot-2025-03-30-203319.png" /&#62;

gallerytalk.net, 10.
September 2024, Wohin während der Berlin Art Week 2024? Diese
Ausstellungen solltet ihr nicht verpassen von Anna Meinecke



The Berliner, 2.
September 2024, Berlin Art Week 2024: The essential shows von
Duncan Ballantyne-Way



Condé Nast Traveller,
10. September 2024, Berlin Art Week 2024: spannendsten Events von Lea
Dlugosch



The Columbist, Berlin
Art Week: What to See in 2024 von Eleonora Hristova



Berlin Art Link, 5.
September 2024, Berlin Art Week: The Hit List 2024 von Anna Russ



Berlin Art Week, 12.
September 2024, QUESTIONNAIRE — Theresa Weber



KubaParis, 24. Oktober
2024, Featured exhibition, Alle
Menschen Werden Brüder by Theresa Weber

Berlin Art Link, 21.
Juni 2024, Project Space Festival Reveals Berlin’s Changing Art Landscape
von Fionn Adamian



gallerytalk.net, 10.
August 2023, Kuscheln? Ja, bitte! "I know what to do" von Sunny
Pfalzer bei Neun Kelche von Carolin Kralapp



&#60;img width="1022" height="966" width_o="1022" height_o="966" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/29b75e7a695a3e8b46c48920d4bccb1cd4d381c07913bdfcb11e0647e18e1df0/Screenshot-2025-03-30-203615.png" data-mid="228991254" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/29b75e7a695a3e8b46c48920d4bccb1cd4d381c07913bdfcb11e0647e18e1df0/Screenshot-2025-03-30-203615.png" /&#62;

Tagesspiegel, 20. Dezember
2023, Kultur in Berlin, "Kunstraum Neun Kelche 

 "Der Starkurator-Mythos
ist Quatsch"

von Vanessa Oberin














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		<title>Spenden</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/Spenden</link>

		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 17:21:30 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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		<description>Spenden









&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;





















	




 





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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Impressum</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/Impressum</link>

		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 08:11:18 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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ImpressumNeun Kelche e.V.Pasedagplatz 3-413088 Berlin prost@neunkelche.dewww.neunkelche.deVereinsvorsitzende: Laura Seidel Stellvertrende Vorsitzende: Kira Dell Nummer Vereinsregister: VR 39671 BTransparenzdatenbank Berlin: 
vr_039671
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.












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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Mobile header</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/Mobile-header</link>

		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 12:12:19 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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		<description>&#60;img width="1687" height="291" width_o="1687" height_o="291" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/0011bfd1fba1a27929dd2a42d4c72a177b33656f67ecec24efd13166bddf3820/Neun_Kelche_Logo.jpg" data-mid="184346176" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/0011bfd1fba1a27929dd2a42d4c72a177b33656f67ecec24efd13166bddf3820/Neun_Kelche_Logo.jpg" /&#62;
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		<title>Interconnected Gestures</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/Interconnected-Gestures</link>

		<pubDate>Wed, 27 May 2026 15:15:43 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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&#38;nbsp;


	
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Interconnected Gestures




Vanessa Disler, Mara Kirchberg, Ioanna Mitza, Thai May Nguyen, Indrė Rybakovaitė &#38;amp; Marina Stanimirović 



ERÖFFNUNG











8. Mai 2026, 18 – 22 Uhr 



LAUFZEIT





9. Mai – 28. Juni 2026 



GEÖFFNET



 

Samstags, 15 – 19 Uhr und auf Anfrage

Wie kann ein Ort durch künstlerische Praxis verstanden werden? Interconnected Gestures vereint sechs Künstlerinnen, die in ihren Werken erkunden, wie Räume wahrgenommen, interpretiert und bewohnt werden. Die Ausstellung untersucht, wie Künstlerinnen durch Materialien, alltägliche Rhythmen und Geschichten mit Orten in Beziehung treten. Anstatt große Narrative oder abgeschlossene Formen in den Vordergrund zu stellen, richtet die Schau ihre Aufmerksamkeit auf das, was sich stets im Prozess befindet – Räume und Systeme, die leise summen: ein schwebender Gurt, der die Sprache von Halt und Gewicht trägt, ein geliehenes Gerüstrohr, vorübergehend dem Gebrauch entzogen, eine Glaskonstruktion, noch offen für neue Anordnungen, ein gemalter Himmel, unterbrochen von zitternden Linien, ein leerer digitaler Korridor, gefangen in Wiederholung, und ein fernes Radioteleskop, das die Atmosphäre eines früheren politischen Systems in sich trägt.

Die Künstlerinnen kommen aus unterschiedlichen Hintergründen, visuellen Kontexten und Praxen, teilen jedoch eine Aufmerksamkeit dafür, was Orte in sich tragen und preisgeben. Durch ihre Werke treten übersehene Bereiche, Spuren und Verbindungsformen in den Vordergrund. Neue ortsspezifische Arbeiten von Mara Kirchberg, Ioanna Mitza und Marina Stanimirović akzentuieren diesen Rahmen verborgener Infrastrukturen, indem sie die Umgebung von Weißensee als Ausgangspunkt für weiterführende Reflexionen nehmen. Werke von Vanessa Disler, Indrė Rybakovaitė und Thai May Nguyen erweitern diese Ansätze durch malerische, architektonische und historische Zugänge.



Ioanna Mitza untersucht die Schnittstelle zwischen persönlichen und öffentlichen Erfahrungen im städtischen Raum. Ihre Praxis konzentriert sich auf kollektive Umgebungen, die durch Arbeit, Infrastruktur und visuelle Leitsysteme geprägt sind, mit besonderem Fokus auf Baustellen.

Für diese Ausstellung baut Mitza eine ortsspezifische Installation aus verzinkten Stahlrohren, die von aktiven Baustellen in der Nähe des Projektraums Neun Kelche ausgeliehen wurden. Vorübergehend aus ihrem funktionalen Kontext herausgelöst, werden die Materialien zu einem skulpturalen Gebilde umsor-tiert, bevor sie zu ihrer eigentlichen Verwendung zurückkehren. Eine Schleife aus reflektierendem Stoff und ein verhülltes Straßenschild verschieben die Sprache von Sicherheit und Bau: Materialien, die dazu dienen, zu leiten, zu schützen oder zu warnen, werden dekorativ, haptisch und persönlich. Die Kompositionen lassen sich von der visuellen Sprache der Baustellen inspirieren sowie von der Kreativität und Handwerkskunst der Arbeiter*innen, deren Arbeit hinter Funktionalität und robustem Material oft verborgen bleibt.




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Mara Kirchberg ist eine bildende Künstlerin, deren Installationen sich häufig mit den verborgenen Innen-welten von Körpern und Maschinen beschäftigen und die Systeme enthüllen, die sie zugleich stützen und belasten. Mit industriellen Materialien konstruiert sie hybride Systeme, die durch Berührung, Verletzlich-keit und Bindung geprägt sind.
Kirchbergs Installation Load Capacity — 1150kg dreht sich um ein gewebtes Radnetz. Von der Decke hängend, bildet es eine wippen-ähnliche Struktur, die jedoch knapp außer Reichweite bleibt. Das Werk besteht aus Hebegurten, die in der Logistik und im Bauwesen zur Sicherung schwerer Lasten eingesetzt werden. Es überführt ein industrielles Vokabular von Spannung, Rückhalt und Traglast in einen intimen Bereich. Die Gurte reichen bis zum Boden, wo ihre aufgenähten Etiketten – normalerweise für Sicherheitshinweise und technische Spezifikationen genutzt – einen von der Künstlerin verfassten Text tragen.
Marina Stanimirović ist eine in Berlin lebende Multimediakünstlerin, deren Installationen Skulptur, Fotografie und gefundene Materialien zu vielschichtigen Kompositionen zusammenführen. Sie arbeitet mit gefundenen und hergestellten Objekten und verlagert alltägliche Materialien aus ihren gewohnten Funktionen heraus. Sie fügt sie zu fragilen oder dysfunktionalen Konfigurationen zusammen, die sich zwischen Vertrautheit und Fremdheit, Intimität und gemeinschaftlicher Erfahrung bewegen.

Für diese Ausstellung zeigt Stanimirović eine Installation aus geschnittenen Glasplatten, Fotografien und gefundenen Materialien. Die Glaselemente sind zu lockeren, prekären Anordnungen verbunden, die an Fragmente temporärer Umhüllungen, Wände oder Fenster erinnern. Ihre Oberflächen tragen sichtbare Produktionsspuren – Farbe, abgeschabte Stellen, Markierungen und partielle Opazität –, während Fotografien und Objekte um sie herum wie Spuren eines persönlichen Archivs angeordnet sind. Die Arbeit reflektiert die fragilen Rahmen, durch die private und soziale Strukturen organisiert werden: Häuser, Routinen, Erinnerungen, ererbte Gegenstände und soziale Stützen. Indem sie den materiellen Prozess sichtbar lässt, behandelt Stanimirović den Akt der Konstruktion als Teil der Erzählung des Werkes.



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Vanessa Disler ist eine in Berlin lebende Malerin und Bildhauerin, deren Praxis sich zwischen Abstraktion und Figuration bewegt. Ihre großformatigen Leinwände und Skulpturen erkunden die durchlässigen Grenzen zwischen privater Erinnerung und gemeinsamer Erfahrung, zwischen Innenleben und den äußeren Formen, die es umgeben. Dislers Atelier befindet sich im selben Gebäude wie der Projektraum Neun Kelche, und Here on Earth entsteht aus einer künstlerischen Praxis, die durch die unmittelbare Umgebung von Weißensee geprägt ist. In dem Gemälde lassen sanfte, weitschwingende Formen und linierte Unterbrechungen etwas sowohl Intimes als auch Einengendes erahnen. Es evoziert zerknitterte Bettlaken, Stofffalten oder Spuren, die ein ruhender Körper hinterlässt. Gleichzeitig erinnern seine gitterartigen Linien an Barrieren, Maschendrahtzäune, die weich und fließend wiedergegeben sind. Was zunächst häuslich und persönlich erscheint, beginnt sich zur visuellen Sprache der Stadt hin zu verschieben: ihren Teilungen, Rändern und Einschließungen.
Thai May Nguyen ist eine in Berlin lebende bildende Künstlerin, die mit Zeichnung und Video arbeitet. In ihrer Einzelkanal-Videoinstallation Dead Spaces wendet sie ihre Aufmerksamkeit vernachlässigten städtischen Bereichen zu. In einem stummen Videoloop konstruiert sie vage virtuelle Umgebungen, in denen einsame, comichafte Figuren durch verlassene Passagen, abgezäunte Ecken und leere, wie ein Einkaufszentrum anmutende Innenräume treiben. Ihre repetitive Bewegung verleiht der Arbeit eine schwebende, traumhafte Qualität, als wären die Räume zwischen Erinnerung, Verfall und Simulation gefangen.

Indrė Rybakovaitė ist eine Malerin, deren Praxis in Psychogeographie, Raumgedächtnis und dem emotionalen Nachleben von Orten verwurzelt ist. Durch Feldrecherche und weitere Erkundungen zieht es sie zu Orten, die von historischen Brüchen und stiller Transformation geprägt sind; sie übersetzt räumliche Erfahrungen in Gemälde, die sich eher über Atmosphäre als über spezifische Ereignisse entfalten.

In Radio Telescope in Irbene stellt Rybakovaitė den ehemaligen sowjetischen Radiogeheimdienstkom-plex in Irbene, Lettland, dar: ein Standort, der in der Sowjetzeit als geheimes militärisches Kommunikati-onszentrum gegründet und später in ein wissenschaftliches Observatorium umgewandelt wurde, während große Teile der umliegenden Siedlung in Ruinen verblieben. Vor dichten Wolken und einer dumpfen, gedämpften Landschaft wirkt das Teleskop zugleich monumental und isoliert. Das Gemälde nähert sich dem Ort nicht als dokumentarischer Tatsache, sondern als psychologischer Landschaft – gehalten zwischen vergangener und gegenwärtiger Funktion, fern und leise bedrohlich.
Kuration und Text: Neda Naujokaitė



PERFORMATIVE LESUNG

23. Mai 2026, 18 Uhr These Arms Could Lift Cars von Mara Kirchberg




FINISSAGE








 



26. Juni 2026, 19 Uhr Performance Muxima von Monica Mussungo 





FOTOGRAFIE
 



Dorothea Dittrich, VG Bildkunst 2026






					
				
			
		
	


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		<title>Leman Sevda Darıcıoğlu</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/Leman-Sevda-Daricioglu</link>

		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:20:46 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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Resisting in Grief



Leman Sevda Darıcıoğlu




 


ERÖFFNUNG










21. März 2026, 18 – 21 Uhr


DURATIONAL PERFORMANCE

An Act of Accompaniment






Leman Sevda Darıcıoğlu
22. – 28. März 2026, täglich 12 – 18 Uhr


SOUND PERFORMANCE




III


Tuce Alba
29. März 2026, 16 Uhr.
 Dauer: 30 Min.





LAUFZEIT







22. März – 12. April 2026









GEÖFFNET




Mittwoch, 8. April 2026, 16 – 19 Uhr und Samstag, 11. April 2026, 15 – 18 Uhr sowie nach Vereinbarung



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Welchem Leben wird Trauer zugestanden und welchen nicht? Die multidisziplinäre Praxis von Leman Sevda Darıcıoğlu setzt sich mit dieser Frage auseinander. Im Zentrum steht dabei, wie die Nekro- und Biopolitik in der Türkei bestimmt, welches menschliche Leben als entbehrlich behandelt wird – also wie politische Macht darüber verfügt, dass bestimmte Menschen leben dürfen oder sterben müssen. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht Leman Verletzlichkeit, Widerstand sowie die Auswirkungen von Ausgrenzung und Gewalt auf das Leben und Sterben marginalisierter, insbesondere queerer Gemeinschaften. Ausgehend von den sogenannten Kimsesiz-Friedhöfen, deren Name sich aus dem Türkischen in etwa mit „diejenigen, die niemanden haben“ übersetzen lässt, richtet Leman den Blick auf die Politiken von Tod, Trauer, Widerstand und systematischer Auslöschung.

Kann kollektive Trauer eine Form des Widerstands sein? Und kann das Erinnern an Verlust zu einer Geste der Solidarität werden?








In der Mehrkanal-Videoarbeit From the Lines of Difference, die erstmals im Projektraum Neun Kelche gezeigt wird, nähert sich Leman dem Thema der staatlich sanktionierten Auslöschung in Friedhöfen durch die Perspektive des Widerstands: queere, feministische, geflüchtete und kurdische Bewegungen, die für die Rückforderung der Toten und das Recht kämpfen, sie in Würde zu betrauern
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Doch welche Folgen hat es für eine Gesellschaft, wenn eine Gruppe von Menschen nicht nur im Leben, sondern auch im Tod marginalisiert wird?

Diesen schwerwiegenden ethischen und politischen Fragen widmet sich Leman Sevda Darıcıoğlu in der Durational Performance An Act of Accompaniment, die auf Traditionen kollektiver Trauer in Südwestasien Bezug nimmt. Über sieben Tage hinweg eröffnet der*die Künstler*in einen Dialog: Während der Performance wäscht Leman einen Stein, der stellvertretend für die vielen Leben steht, die auf ungerechte Weise zu Grabe getragen wurden.










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FOTOGRAFIE
Zeynep Fırat, 2026





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		<title>The desire for being many</title>
				
		<link>https://neunkelche.de/The-desire-for-being-many</link>

		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:53:09 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Neun Kelche</dc:creator>

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The desire for being many

Rebekka Benzenberg, Ren Loren Britton, Yishay Garbasz, Oska Gutheil, Alexandra Ivanciu &#38;amp; Jolanta Nowaczyk, Jeanna Kolesova, Gosia Lehmann



ERÖFFNUNG25. Oktober 2025, 17–21 UhrMit einer performativen Bar von Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk



AUFTAKTVERANSTALTUNG 
The desire for being many – Strategies of Weak ResistanceGespräch mit Ewa Majewska, Alexandra Ivanciu, Jolanta Nowaczyk, und Tarek Shukrallah, moderiert von Sandra Ho
In Kooperation mit dem Gunda-Werner-Institut 22. Oktober 2025, 18.30 Uhr
 Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 BerlinSprache: Englisch

LAUFZEIT






26. Oktober — 

 Dezember 20, 2025









GEÖFFNET

Freitags, 16 – 19 Uhr und auf Anfrage


 
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Die Ausstellung The desire for being many bringt von Oktober bis Dezember 2025 achtzehn Künstler*innen zusammen, um dem patriarchalen Backlash in der gegenwärtigen planetaren Gesellschaft von Berlin aus den Kampf anzusagen. Die künstlerischen Arbeiten werden über die Stadt verteilt in drei Räumen der Freien Szene ausgestellt: bei alpha nova &#38;amp; galerie futura in Berlin-Treptow, im Projektraum Solaris in Berlin-Kreuzberg und im Projektraum Neun Kelche in Berlin-Weißensee. Im Zentrum des Projekts steht die Frage: Welche Gegenstrategien können wir mit und durch künstlerische Produktion entwickeln? Der Titel beruht auf einem Zitat von Sibylle Peters in Ewa Majewskas Werk Feminist Anti-Fascism: Counterpublics of the Common (2021), das Ausgangspunkt unserer Recherche war. Ewa Majewska untersucht die Rolle von feministischen Bewegungen im Kampf gegen faschistische und autoritäre Strukturen. Sie befasst sich mit den theoretischen und praktischen Aspekten eines feministischen Antifaschismus und entwickelt ein Gegenmodell zur hegemonialen Männlichkeit. Zentral dabei ist die Idee der „counterpublics”, also Gegenöffentlichkeiten, die sich im Widerstand gegen das autoritäre Regime formieren. Diese bieten Räume für marginalisierte Gruppen, insbesondere für Frauen*, LGBTQIA+- und nicht-binäre Personen, um ihre Stimmen zu erheben.

























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Ausgehend von ihren vielfach transnational geprägten Erfahrungshintergründen sind die überwiegend in Berlin lebenden Künstler*innen Rebekka Benzenberg, Ren Loren Britton, Melo Börner, Yishay Garbasz, Oska Gutheil, Alexandra Ivanciu &#38;amp; Jolanta Nowaczyk, Jeanna Kolesova, Gosia Lehmann, Lillian Morrissey, Kaj Osteroth, Mila Panić, Marta Popivoda &#38;amp; Pary El-Qalqili, Alicja Rogalska &#38;amp; Ana de Almeida &#38;amp; Vanja Smiljanić und Maria Thrän eingeladen, dem allgegenwärtigen antifeministischen Backlash mit einem künstlerischen(-aktivistischen) Beitrag entgegenzutreten. So ergibt The desire for being many ein vielstimmiges, diverses Geflecht an Positionierungen und Positionen. Mittels Installationen, Video, Sound, Fotografie, Textil, Malerei, Zeichnung und Performance widmen sich die Künstler*innen in teils direkter, aktivistischer, teils in subtiler, spekulativer oder gar ironischer oder humoristischer Weise den vielschichtigen Facetten von rechts-reaktionären, neofaschistischen, patriarchalen und LGBTQIA+-feindlichen Prozessen und Politiken - sowohl im lokalen oder regionalen Umfeld als auch mit transnationalen Blickwinkeln. Dabei geht es nicht nur um eine Bestandsaufnahme der dramatischen Entwicklungen der letzten Jahre, sondern darum, im Sinne Ewa Majewskas, Gegenöffentlichkeiten zu schaffen und solidarische Bündnisse zu stärken, die als Ausgangspunkt dienen, um dem Backlash 2.0 den Kampf anzusagen. 

Von Ostdeutschland und Berlin ausgehend begegnet das Ausstellungsprojekt dem heutigen antifeministischen Backlash - wobei die geografischen Horizonte, durch die künstlerischen Positionen mit ihren transnationalen Bezügen, um ein Vielfaches weiter gesteckt sind. Dennoch ist dies nur ein Anfangspunkt. Um diesen&#38;nbsp; globalen Prozessen entgegenzutreten, gibt es noch viele weitere Stimmen, die in diesem Projekt (noch) fehlen. The desire for being many versteht sich daher als ein Anfang, als ein offenes, erweiterbares Vorhaben, das in zukünftigen Kapiteln fortgesetzt und diversifiziert werden soll.



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Kuratorisches Statement von Kira Dell, Katharina Koch, Lillian Morrissey, Sylvia Sadzinski und Laura Seidel




Kuratorinnen: Kira Dell, Katharina Koch, Lillian Morrissey, Sylvia Sadzinski, Laura Seidel
Projektassistenz : Neda Naujokaitė


Presse: Wayra Schübel
 
Praktikantinnen: Claudia Cartiglia, Sára Székely



















Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen hier:
 www.thedesireforbeingmany.de

FOTOGRAFIE
 

	
		
		
	
	
		
			
				
					
						
Dorothea Dittrich, VG Bildkunst 2025



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Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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Medienpartner



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